Nachhaltige Holzwirtschaft

Unsere Wälder in Deutschland werden zunehmend nachhaltig gepflegt und genutzt.

Der Nationalpark Schwarzwald wird aktuell noch zu 55% sich selber überlassen, was bis ins Jahr 2044 auf 75% erweitert werden soll.

Erfahrungen und Beobachtungen der letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass natürlich und sich selber überlassene Wälder strapazierfähiger sind gegen Umwelteinflüsse und Schädlinge. Diese Vorgehensweise widerspricht nicht einer nachhaltigen Holz- und Forstwirtschaft, da der Wald sich in dem Rahmen entwickelt in seiner Baumdichte, wie es die Natur selber vorsieht. Zu dicht wachsende Bäume können zu gegebener Zeit rausgeschnitten werden um Platz und Licht für die nachkommende Jungbäume zu schaffen.

Nachhaltigkeit in der Forstwirtschaft umfasst sämtliche Leistungen und Funktionen des Waldes. Zudem bietet unser Wald Arbeit und Einkommen für rund 1 Millionen Menschen, vor allem in ländlichen Regionen die in vielen größeren Waldregionen Deutschlands zu finden sind.

Seit Juni 2021 hat auch das neue Nationalparkzentrum in 77889 Seebach für Besucher geöffnet. Dort finden Sie eine interaktive Ausstellung, Kino, die „Brücke der Wildnis“ und einen Shop.

Das Nationalparkzentrum ist Ausgangspunkt für zahlreiche Aktivitäten und Führungen für Besucher und Touristen. Die ebenfalls dort angesiedelte Tourist-Information steht für Fragen zur Verfügung und gibt gerne Tipps für Touren im Nationalpark.

Mit unserem Firmensitz am Rande des Schwarzwald mit Zugang über die Schwarzwaldhochstraße wird davon ausgegangen, dass wir direkt an der Quelle sitzen und den Bedarf unserer Kunden schnell und günstig befriedigen können.

Bäume sind nachwachsende Rohstofflieferanten für die Bau und Möbelindustrie. Zu Brennholz werden meistens Bäume verarbeitet, die für die Bauholz- und Möbelindustrie nicht geeignet sind, aber als Brennstoff zum heizen von Wohnräumen dienen können.

Brennholz aus Deutschland ist fast nur noch für Privatleute zu bekommen, die dafür Lose bei ihrer Kreis- oder Stadtverwaltung kaufen können.

im Jahr 2022 hat Deutschland 284.000 Kubikmetern Brennholz eingeführt. Das wir deswegen unseren eigenen Brennholzbedarf über unsere Wälder nicht decken könnten ist ein Irrtum, denn im Gegenzug haben wir 12,7 Millionen Kubikmeter Rohholz exportiert, wovon 50,6% nach China gegangen sind.

Brennholz hat eine neutrale Öko-Bilanz, wobei Transportwege und Kammertrocknungsverfahren unberücksichtigt bleiben. Das Kammertrocknungsverfahren erspart die Zeit für die übliche Ablagerung und einem natürlichen Trocknungsverfahren an gut belüfteten, sonnigen, jedoch vor Regen geschützte Lagerplätzen. Vielen Rohhölzern wird bei der Kammertrocknung Restfeuchtigkeit entzogen, damit diese in Kaminofen umgehend verbrannt werden dürfen.

Über die Sinnhaftigkeit mit dem Gedanken an Umwelt und Ressourcenschonung eine fragwürdige Praxis, die Brennholz, bzw. Kaminholz zusätzlich teurer macht.

Ob Brennholz aus der Kammertrocknung immer noch ein umweltschonende Energiespender bezeichnet werden darf ist fraglich.

Wir beziehen unser Brennholz aus nachhaltigen Anbau und lagern selber ab, bei regelmäßiger Kontrolle der noch vorhandenen Restfeuchtigkeit.