Brennholz Qualität

Was ist für die Brennholz Qualität wichtig?

Mit 10 Jahren Erfahrung im Holzhandel wissen wir, das Brennholz nicht gleich Brennholz ist.

Es kommt auf die richtige Lagerung, die Holzsorte und Heizwert, wie der Durchmesser und Länge an, die für ihren Ofen am Besten geeignet ist.

Holzscheite mit < 5cm „Durchmesser“ brennen u.U. zu schnell ab, erhöhen Emissionen und senken den Brennwert.
Wir haben eine Brennwerttabelle vorbereitet, die sie abrufen können als PDF-Datei, um sich in Ruhe damit auseinander zu setzen. Niemand möchte Geld sinnlos vergeuden und durch den Schornstein jagen.

Frisches Brennholz sollte zeitnah gespalten, in Sonne und Wind lagern, jedoch wirksam vor Regen geschützt sein damit es seine Restfeuchte verringern kann.

Das obere Limit für „ofenfertiges“ Brennholz sind 25% Holzfeuchte bzw. 20% Wassergehalt. Gute Werte für Brennholz liegen bei 10-20% Wassergehalt und 11-15% Holzfeuchte. Gemäß des Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) darf kein Brennholz in den Kaminofen, das > 25% Holzfeuchte hat. Kaminbauer und Schornsteinfeger empfehlen hingegen dies bereits bei einer Holzfeuchte von > 20% nicht zu verwenden, was insbesondere Kaminrohre und Schornsteine schneller „versotten“ lässt.

Ein Restfeuchte-Messgerät kann relativ einfach die Feuchtigkeit im Holz messen und anzeigen, welches in gute jedem Baumarkt erhältlich ist. Um jedoch zuverlässige Werte zu erhalten, sägt man das Holzscheit vor der Messung nochmal durch, um den Feuchtegehalt im Inneren zu messen. Sollte das verwendete Messgerät z.B. 15% oder weniger anzeigen, ist das Brennholz in Ordnung und Ofenfertig.

Wer einen offenen Kaminofen betreibt und das typische Knistern und den bekannten Duft in seiner persönlichen Wohlfühl-Oase haben möchte, wird um paar Brennholz-Scheite aus Fichte nicht herum kommen. Es sollte nur klar sein, dass zu lange gelagertes Holz an Aroma verliert, da der Duft von von Harz bei getrocknetem Holz mit der Zeit verschwindet.

Übrigens hat 10 Jahre lang gelagertes Brennholz erheblich an Brennwert verloren.

Brennholz Arten & Heizwerte

Bei den Holzarten ist der Brennwert bzw. Heizwert unterschiedlich. Das sollte bei der Entscheidung für eine Holzart bedacht werden.

Sehr gute Brennwerte hat Brennholz aus der Buche, Eiche und Esche. Die Buche erreicht nach guter Ablagerung und Restfeuchte einen Heizwert von 2100 je Kg.

Einen noch vertretbar guten Heizwert hat Brennholz aus
Birke, mit einem Brennwert pro Raummeter von 1.900
Lärche, mit einem Brennwert pro Raummeter von 1.700
Kiefer mit einem Brennwert pro Raummeter von 1.700
Erle mit einem Brennwert pro Raummeter von 1.500
Fichte mit einem Brennwert pro Raummeter von 1.500

Einen nur noch mäßigen Heizwert erreichte die Tanne mit 1400 und die Tanne mit 1200 pro Raummeter Brennholz.

Übrigens kann ein Raummeter trockenes Laubholz etwa 200 Liter Heizöl oder 200 m³ Erdgas ersetzen.

Brennholz ablagern und trocknen

Ihr Brennholz sollte an einem luftigen Ort abgelagert werden und von Regenwasser geschützt werden. Die Holzscheite sollten relativ dicht gelagert werden. Gut ist es zu Beispiel, wenn gerade ein Finger noch in Spalten passt, aber keine ganze Hand hinein kommt.

So geben sie ihrem Brennholz die Besten Möglichkeiten gut abzutrocknen und verhindern durch die gute Belüftungsmöglichkeit zudem die Fäulnisbildung an ihrem Brennholz.